Tipps und Tricks zur digitalen Fotografie bei Nacht
Die digitale Fotografie kann begeistern, doch das größte Problem bei der digitalen Nachtfotografie sind Überstrahlungen von Objekten, welche das Gesamtbild beeinflussen, beispielsweise bei einer Nachtaufnahme, wenn die Straßenbeleuchtung als einzige Lichtquelle zur Verfügung steht. Der Bereich der Beleuchtung wird dabei meist übermäßig stark belichtet, das Umfeld verzerrt, während die anderen Bereiche unterbelichtet sind. Die Automatikprogramme der Kamera sowie der Autofokus versagen meist kläglich, daher sollten alle Einstellungen per Hand vorgenommen werden.
Digitale Fotografie – Tipps und Tricks bei Überstrahlungen
* Am besten geeignet für die digitale Fotografie bei Nacht ist die so genannte “blaue Stunde”: Die Zeit kurz nach dem Sonnenuntergang. Wenige Minuten danach finden sich ausgewogene Lichter sowie Farben, die optimal für Nachtaufnahmen sind.
* Um eine Überstrahlung des Bildes zu vermeiden, ist es empfehlenswert, verschiedene Belichtungsreihen zu machen, damit die optimale Belichtung für das gewählte Motiv ermittelt werden und die Überstrahlungen auf ein Minimum verringert werden können, wobei die Überstrahlung sich nicht gänzlich eliminieren lässt.
* Da im Dunkeln oder bei Nacht lange Belichtungszeiten nötig sind, sollte immer ein Stativ verwendet oder die Digitalkamera still hingelegt werden. Aufgrund der Verwacklungsgefahr bei Langzeitaufnahmen kann der Selbstauslöser der Digitalkamera oder noch besser eine Fernbedienung von Nutzen sein.
* Eine kleine Blende (optimal 8 oder 11) und eventuell ein veränderter ISO-Wert kann unterstützend wirken, um die Belichtungszeiten zu verkürzen.
* Wenn ein Motiv, beispielsweise eine Person vor einer Stadt, fotografiert werden soll, sollte das Motiv möglichst lange belichtet und ein kurzer Aufhellblitz, optimal mit der “Rear Sync” Option, verwendet werden.
Dynamic Range Increase
Das DRI Verfahren der Fotografie (Dynamic Range Increase) bietet eine effektivere Methode, die lästige Überstrahlung komplett auszuschließen. Als Quelle für das DRI-Bild dienen mehrere Bilder, welche mittels Bildbearbeitungssoftware zusammengefügt werden. Jedes einzelne Foto besitzt dabei einen nur geringen Kontrastumfang, jedoch ist das Resultat der EBV (elektronische Bildverarbeitung) ein Foto mit starkem Kontrast. Die Fotos müssen hierfür exakt deckungsgleich sein und die Aufnahmen bei verschieden Belichtungszeiten erfolgt sein.
Zieht man den Kauf einer Digitalkamera, die besonders für die Fotografie bei Nacht geeignet ist, in Betracht, so sollte man im Vorfeld einen guten Preisvergleich für digitale Fotoapparate zu Rate ziehen.
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Cool danke, hab bisher nur am Tag Bilder gemacht. Ich nehm mir aber bald mal die nacht vor…